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Deutschland:
VHS (2.35:1)
Qualität:

Japan:
DVD  (2.35:1, anamorph, nur japanische Untertitel)
Qualität:

Memorabilia-Kuriosa:


Die 48-minütige Super8-Kurzfassung in exzellenter Widescreen-Qualität mit tollen Farben und prioma Schärfe. Der Film ist perfekt geschnitten und macht mindestens so viel Spaß wie die Kinoversion. 

Weitere Infos:


Tokyo Monsters
Der große Krieg der Planeten
Wakusei daisenso
Japan 1977 - Regie: Jun Fukuda
Musik: Toshiaki Tsushima
Bildformat: 2.35:1 (Farbe)
Am 7. Mai 2011 läuft der Film in Hamburg auf der großen Leinwand!
Mehr Infos hier
Hier haben wir wieder einen dieser Filme wie sie eigentlich nur die Japaner drehen können*: Grüne Außerirdische, die mit einer riesigen römischen Galeere durch das All gondeln, ein ständiges Feuerwerk von UFOs, Laserstrahlen und Explosionen, tapfere Erdrecken die sich ihnen - angeführt von einem genialen Wissenschaftler - entgegenstellen, und ein Kampfraumschiff der Erde mit einem riesigen Bohrer im Bug! Die Film-Welt wäre wahrhaft ärmer, wenn es nicht solche quietschbunten, kindlich naiven Celluloid-Phantasien gäbe - und dieses grelle Krawallkino ist defintiv eines der unterhaltsamsten Weltraumabenteuer dieser Art: Lachmuskelkrämpfe garantiert! In den 70er Jahren ging es Japans Filmwirtschaft alles andere als gut, sodass schließlich sogar die einst so erfolgreiche Godzilla-Serie eingestellt worden war. Die wenigen phantastischen Filme, die in den späten 70ern in Japan entstanden, waren denn auch wesentllch ernster angelegt; naiver Charme und bunte Naivität waren einem eher pessimistischen Realismus gewichen. Aber als ein junger Regisseur namens George Lucas in den USA das Science Fiction Genre mit seinem fulminaten Erfolg "Star Wars" wiederbelebte, versuchte man in Japan sogleich auf den erfolgversprechenden Zug aufzuspringen und investierte nicht wenig Geld in zwei Weltraumabenteuer (das andere war "Sternenkrieg im Weltraum". Was dabei herauskam, war allerdings nicht ganz das, was ein Mainstream-Kino-Publikum erwartete, sodass es leider doch zu keiner Renaissance des phantastischen Japanischen Kinos kam. Dabei wäre eine Fortsetzung von "Der grosse Krieg der Planeten" sicherlich eine sehr feine Sache gewesen. Jun Fukudas Weltraumabenteuer ist im Grunde eine indirekte Fortsetzung des (Trash)-Klassikers "U2000 - Tauchfahrt des Gauens", dessen titelgebendes fliegendes Unterseeboot nun sogar in den Weltraum aufbricht, um den fiesen Venusiern mal so richtig eins auf die Mütze zu geben Dabei kann man in Fukudas Film den Eindruck bekommen, es hätte ernsthafte SF-Klassiker wie "2001 - Odyssee im Weltraum" nie gegeben Im "großen Krieg" kommt noch schöner bunter Rauch aus den fauchenden Antrieben, die feindlichen UFOs sehen wie Spielzeug aus und es wird praktisch alles auf die Leinwand gebracht, was Schauwerte und Spektakel verspricht. Die schier endlose Schlacht zwischen dem Raumkreuzer Gothen und der Alien-Galeere auf der nebelverhangenen, vulkanischen Venus, ist eine Materialschlacht, in der die Laserstrahlenzeichner und Pyrotechniker etliche Überstunden eingelegt haben dürften - ein derart entfesseltes Feuerwerk der farbigen Strahlen und Exlosionen hat die Kinowelt nie wieder hervorgebracht. Kein Wunder, dass bei diesem wilden Krawallam Ende sogar ein ganzer Planet in die Luft fliegt

Auch der Ideenreichtum der Macher, die sich nicht einen Moment lang um Logik scherten, ist immer wieder verblüffend: Da werden Raumjäger aus gigantischen Revolvertrommeln abgeschossen, gleichen Kommandozentralen römischen Palästen uns sogar ein gehörnter Chewbacca-Verschnitt erfreut die Monsterfreunde (obgleich man als Kaiju-Fan bemängeln kann, dass er nicht auf riesenhafte Dimensionen anwächst

Die einzige echte Schwäche, die der Film sich leistet, sind die Tränendrüsendrücker-Rücklblenden, in denen sich einer der Astronauten seiner von Aliens getöten Familie erinnert (übrigend der einzige Amerikaner an Bord, die Japaner sind da halt tougher ). Ansonsten aber reagieren Action, Lasergeballer, Raumschiffschlachten und gutes altes Weltraumabenteuer mir Ringförmigen Raumstationen und zischenden Raketen. Szenen, in denen hunderte von UFOs auf die Gothen zustürmen und der Kommandant nur einfach kühl den Abschuß der Atombomben befielt, die dann mit einem lustigen Piff-Bruwamm die Alienflotte vom blauen Himmel fegen, sich einfach unvergesslich! Ein perfektes Fest für SciFi-Trash-Fans!

Die Story: Ein verzweifelter Notruf von einer Raumstation erreicht die Erdzentrale: Eine gigantische römische Galeere (!!!) nähert sich der Station und eröffnet das Feuer mit Laserstrahlen, in deren Glut die Station gleich darauf vergeht. Wenig später beginnt ein konzentrierter Angriff von unzähligen kugelförmigen UFOs auf die Großstädte der Erde. Als einzige Möglichkeit zur Gegenwehr bleibt nun nur noch das Raumschlachtschiff Gothen, das tief im Innern einer entlegenen Insel liegt. Da das Gothen-Projekt jedoch vor Jahren gestoppt wurde, wird nun in fieberhafter Eile an der Fertigstellung des Raumschiffes gearbeitet, während Stadt um Stadt in Trümmer fällt.

Trotz schweren Feuers der Aliens und diverser Sabotage-Versuche, gelingt Professor Takigawa schließlich die Fertigstellung des Schiffs. Unter seinem Kommando startet die Gothen und kann tatsächlich in kürzester Zeit die Angriffsflotte des Feindes vollständig vernichten. Nun geht die Reise weiter zur Venus, denn von dort kamen die Signale, welche die UFOs lenkten. Unterwegs stößt man noch auf die Trümmer der vernichteten Raumstation in denen man einen toten Astronauten entdeckt und an Bord bringt. Dieser entpuppt sich jedoch als höchst lebendiger Venusier, der des Professors Töchterlein zur Venus entführt! Nun meldet sich auch der Anführer der Venusier zu Wort und fordert die Kapitulation - was für die tapferen Terra-Recken natürlich keine Option ist.

Die Gothen erreicht die Venus und startet ihre Angriffsjäger, wahrend ein Bodenteam versucht, unbemerkt in die außerirdische Galeere einzudringen - doch das fremde Schiff liegt unter einer undurchdringlichen rosa Energiekuppel. Glücklicherweise waren die Venusier so vorrausschauend, ihr Schiff unter einem riesigen Felsvorsprung vor Anker gehen zu lassen, und als man ihnen den aufs Dach krachen laßt, kann der Feuerzauber endlich losgehen. Des Professors Tochter wird befreit und der wutschnaubene Ober-Venusier startet seine Galeere. Eine gewaltige Schlacht der beiden Raumchiffe beginnt, bei der auf der Venus kein Stein auf dem anderen bleibt...

*nur der italienische Star Crash läßt sich ebenfalls definitiv in diese Liga einorden
Darsteller:
Kensaku Morita (Miyoshi), Yûko Asano (June Takigawa), Ryo Ikebe (Professor Takigawa), Hiroshi Miyauchi (Morrei), William Ross (Dr. Schmidt)

Werbeslogans:
• Der neueste Thriller vom großen Krieg im Weltraum!

 

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