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Impressum

Deutschland:
VHS (Vollbild, vergriffen)
Qualität:

Frankreich:
DVD  (1,85:1, Anamorph, inkl. englischer Ton-Fassung)
Qualität:

Memorabilia-Kuriosa:


Die 32-minütige Super8-Fassung in optimaler Qualität (Widescreen, tolle Farben, guter Schnitt). Der Film macht in der rasant geschnittenen Kurzfassung einen Riesenspaß!

Synchro-Klopper:


Der deutschen Synchro gelingt es leider, aus einem fetzigen Sternenmärchen einen schnarchigen Langweiler zu generieren. Außerdem leistet man sich noch eingige haarsträubende Übersetzungsfehler, wenn beispielsweise aus "Haunted Stars" "Heiße Sterne" werden (Hatte der Scripter wohl "Hottest Stars" verstanden), oder eine "floatibng City" zur "schwimmenden Stadt" wird (im Weltraum hätte "schwebende Stadt" wohl eher den Kern getroffen).

Weitere Infos:


StarCrash (englisch)

Bad Movies (englisch)

Cold Fusion (englisch)

Cool Cinema Trash (englisch)

Sonstiges:

 Ein Buch über die Entstehung von StarCrash wird zur Zeit von Stephen Romano verfasst.
Der Film "Flucht von Galaxy III" wird gern als StarCrash II verkauft. Er recycelt zwar fast alle Special Effects des Kultfilm, hat aber sonst nichts mit diesem zu tun.

Star Crash - Sterne im Duell
Star Crash
Italien 1979 - Regie: Luigi Cozzi
Musik: John Barry
Bildformat: 1.85:1 (Farbe)
Insbesondere hierzulande als billiger Star Wars-Abklatsch verschmäht, ist diese Sternstunde des Trash-Kinos leider nie ganz zu dem Kultfilm geworden, der er hätte sein können. Wobei auch die hierzulande leider recht lustlose und zu bierernste Synchronisation beigetragen hat (der Sprecher des deutschen Trailers hätte sicherlich mit dem Vortragen von Gute Nacht-Geschichten reich werden können). Dabei handelt es sich in Wirklichkeit bei Star Crash keinesfalls um einen simplen Star Wars-Clon, sondern vielmehr um eine grellbunte, vor Phantasie, Witz und Skurrillität nur so sprühende Genre-Hommage und Parodie. Kaum eine Szene, in der SF-Fan Luigi Cozzi (aka Lewis Coates) nicht einem klassischen Vorbild wie Ray Harryhausen eine Reminizenz erweist.

Außerdem präsentiert uns dieser Film endlich Caroline Munro so wie ihre Fans sie sehen wollen: Voller Spielfreude in knappsten Lack, Latex und PVC-Kostümierungen, setzt sie als Raumpiratin Stella Star definitiv Genre-Maßstäbe. Die deutsche Synchro ist, wie erwähnt, leider ausgesprochen öde und man sollte schon zur englischen Fassung greifen, um den Film richtig genießen zu können; wenn Caroline Munro im Original ihr "Full Speed!" und  "Go for Hyperspace" herausjubelt, dann hüpft  das Herz des Trash-Fans vor schierer Freude!

Und keine Angst: David Hasselhoff trägt zwar in seiner Rolle als Prinz der Sterne mehr Kajal als Caroline Munro, singt  zum Glück aber nicht

Der pompöse Soundtrack stammt übrigens von keinem geringeren als John Barry, der schon die besten Bond Filme, "Das schwarze Loch" und deLaurenties "King Kong" vertont hatte.

Die Story: Der abgrundtief böse Count Zarthan will das Universum unterjochen. Im verborgenen hat er eine Superwaffe entwickelt, gegen die es kein Mittel gibt. Als das Raumschiff, das der gute Emperor zur Suche ausschickt, in den Einflussbereich der Waffe gerät, wird es vernichtet und nur einige Beiboote entkommen, Der Zufall will es, dass die Raumpiratin Stella Star auf eine dieser Raumfähren stößt. Der Emperor verspricht ihr die Begnadigung für ihre Verbrechen, wenn Sie den Planeten des Counts findet - und den Sohn des Emperors, der das Suchschiff kommandierte.

Stella, ihr Navigator Akton, sowie ein intriganter Polizist und dessen Roboter Al machen sich also auf die Reise durch ein Universum quietschbunter Sterne, Amazonen, riesigen Metallrächerinnen zund des reinen Blödsinns und finden schließlich - eher zufällig - auch den Superwaffenplaneten. Die Superwaffe entpuppt sich nebenbei als Psychowaffe, die schreckliche Monster in die Hirne ihrer Opfer projiiziert und sie so in den Wahnsinn treibt - für gewöhnliche Kinozuschauer sehen diese roten Monster aber eher aus, wie das Innere einer Lavalampe

Kaum ist der Planet mit der alles vernichtenden Waffe gefunden (nur unsere Helden waren natürlich immun), sprengt der Count den Planeten kurzerhand in die Luft, da er ihn ja nun nicht mehr braucht. Statt Lavaflasche-Geglibber hetzt er nun lieber reale Raumschiffe aus seiner faustförmigen Sternenfestung gegen die tapferen Scharen des Emperors. Höhepunkt takktischer Genialität des weisen Emperors: Statt mit ordentlich Sprengstoff, füllt er seine Torpedos lieber mit Soldaten, die er dann durch die Glasscheiben von des bösen Counts Sternenfestung jagt - mitten hinein in das tödliche Laserfeuer seiner Elitetruppen

Die Truppen des Emperors werden gnadenlos aufgerieben, und als alles schon verloren scheint, hat das helle Köpfchen von Kajal-David plötzlich die rettende Idee: Star Crash, ein vierdimensionaler Angriff! Dass es sich dabei um die glorreiche Idee handelt, eine Weltraumstadt in des Counts Sternenfestung crashen zu lassen, freut den Trash-Liebhaber und läßt es am Ende ordentlich rummsen.
Darsteller:
Caroline Munro (Stella Star), Marjoe Gortner (Akton), Joe Spinell (Count Zarth Arn), David Hasselhoff (Simon), Robert Tessier (Thor), Nadia Cassini (Amazonen-Königin), Christopher Plummer (Imperator)

Werbeslogans:
• Galactic Adventures Beyond Your Wildest Dreams

 

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