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Deutschland:
DVD (1.85:1  vergriffen)
Qualität:


Australien:
DVD (2.35:1, anamorph)
Qualität:
(ungekürzt, japanisch, englische Untertitel. Leider sehr hell kopiert.)


Weitere Infos:


Godzilla-Germany
Frankensteins Höllenbrut
Hikyû Kogeki Meirei: Gojira tai Gaigan
Japan 1972 - Regie: Jun Fukuda
Musik: Akira Ifukube
Bildformat: 2.35:1 (Farbe)
Einer der buntesten, mitreißendsten und witzigsten Godzilla-Filme - ein Freuden-Fest für alle Fans des verrückten, liebevoll gemachten, japanischen Monster-Trashs! Frankensteins Höllenbrut ist so etwas wie ein Best-Of der Godzilla-Filme und macht, im wahrsten Sinne des Wortes, gewaltigen Spaß.

Die Story: Der junge, aber chronisch erfolglose, Comic-Zeichner Gengo Kotaka findet endlich einen Job. Er soll neue Kreaturen für den Monster-Park des Welt-Kinderlands erschaffen. Als Gengo das Bürogebäude des Unternehmens betreten will, prallt er mit einer hübschen jungen Frau zusammen, die offensichtlich vor mehreren Männern aus dem Gebäude flieht. Ein Tonband, das sie verloren hat, nimmt er verwirrt an sich. Auch das Vorstellungsgespräch bei seinem neuen Arbeitgeber verläuft äußerst seltsam. Sein Chef ist noch minderjährig, erzählt etwas von Raumjäger-Kursberechnungen und seinen Plänen einer friedlich vereinten Menschheit - und sein engster Vertrauter gehört zu den Leuten, die das Mädchen verfolgten.

Als Gengo abends nach Hause geht, wird er von dem Mädchen und ihren Freund überfallen und in deren Wohnung verschleppt. Die beiden stellen sich ihm als Machiko Shima und Shosaku Takasugi vor und sind eigentlich ganz freundliche Gesellen. Machiko hatte das Band gestohlen, weil sie hoffte darauf einen Hinweis auf den Verbleib ihres Bruders zu finden. Dieses arbeitete ebenfalls für das Welt-Kinderland und ist seit einiger Zeit spurlos verschwunden. Gengo verspricht, ihnen bei der Suche nach Takashi Shima zu helfen. Er holt das Tonband aus einem Schließfach und gemeinsam hören sie es an... doch nichts als seltsame Töne sind darauf zu hören. Die vier können nicht ahnen, dass diese Töne Steuersignale für die Riesenmonster Godzilla und Anguilas sind. Prompt kommt der stachelige Saurier Anguilas in Japan an Land, kann aber vom Militär ins Meer zurückgetrieben werden. Ihnen wird klar: das Welt-Kinderland ist in Wahrheit eine Tarnorgansisation Außerirdischer Invasoren, die die Menschheit vernichten wollen!

Auf der Suche nach dem verschwundenen Takashi Shima durchstöbert Gengo den Godzilla-Turm, das Herzstück des Monster-Parks, und findet dort tatsächlich den Gefangenen. Da ihnen die Polizei jedoch nicht glauben will, organisieren die vier Freunde eine waghalsige Rettungsaktion, die nur knapp gelingt. Die Außerirdischen rufen derweil die Weltraum-Monster King Ghidorah und Gigan zur Erde, die sofort mit der Verwüstung der japanischen Großstädte beginnen. Das Militär ist gegen die Weltraum-Giganten völlig machtlos, ganze Flugzeuggeschwader werden vom Himmel geholt, Panzer zerschmelzen imn der Glut ihrer Energiestrahlen!

Da tauchen Godzilla und Anguilas auf und stellen sich den feindlichen Monstren zum Kampf. Die Außerirdischen locken Godzilla zum Godzilla-Turm, in dessen Kopf ein schwesres Lasergeschütz verborgen ist. Der Plan der Außerirdischen scheint zu gelingen, denn der Turmlaser ist selbst für Godzilla zu stark! Die letzte Hoffung der Menschheit ist nun die Zerstörung des Godzilla-Turms, den die Weltraum-Monster bewachen...

Nachdem im Jahre 1971 der Regisseur Yoshimitsu Banno der Godzilla-Serie mit seinem Film über das gigantisches Müllmonster Hydrox (Hedorah) eine Richtung gegeben hatte, die dem Produzenten Tomoyuki Tanaka überhaupt nicht zusagte, versuchte man mit "Frankensteins Höllenbrut" wieder zum Stil der glorreichen 60er Jahre-Monsterspektakel zurückzukehren. Jun Fukuda konnte seine Monster nun erstmals nicht nur auf einer tropischen Insel herumspuken lassen, sondern sie auf das japanische Festland und dessen Millionenstädte loslassen. Außerdem wurde eines der beliebtesten und beeindruckendsten Monster zur Erde zurückgeholt: der dreiköpfige, goldene Weltraumdrache King Ghidorah! Und damit nicht genug: gleich vier Monster sollten die Zuschauer beeindrucken und zurück in die Kinos bringen. Es wurde also wirklich versucht, an die Größe von "Frankenstein und die Monster aus dem All" anzuknüpfen.

Damit all das mit vergleichsweise geringem Budget realisierbar blieb, wurde für den Großteil der beeindruckenden Zerstörungsszenen Material aus alten Godzilla-Filmen verwendet. Und auch der beeindruckende, mitreißende Soundtrack, von Altmeister Akira Ifukube, wurde aus diversen anderen japanischen Monster- und Science Fiction-Filmen für diesen Streifen zusammengestellt. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass "Frankensteins Höllenbrut" so etwas wie ein Best-Of der Godzilla-Serie darstellt - und als solches auch ganz großartig funktioniert.

Die neu gedrehten Monster-Szenen sind großteils gut gelungen (insbesondere Anguilas Auftauchen an der Küste), wenn man von den wenig überzeugenden Gigan- und Ghidorah-Püppchen absieht, die allzu starr um den Godzilla-Turm kreisen. Mit Gigan hat man zudem ein ausgesprochen beeindruckendes Monstrum geschaffen - einen herrlich fiesen Saurier-Cyborg, der den Erdmonstern mit Bauchkreissäge und Stahlklauen kräftig und durchaus sehr blutig Saures gibt. Auch die Rückkehr des stachiligen Vierbeiners Anguilas erfreut den Fan.

In der japanischen Fassung wurden die Dialoge zwischen den Monstern Godzilla und Anguilas auf der Monsterinsel übrigens mithilfe von comicartigen Sprechblasen "übersetzt". In der amerikanischen Fassung ging man sogar soweit, die Monster bei diesen Szenen zu synchronsieren - die Monstergiganten sprechen dort tatsächlich englisch! In Deutschland bemühte man sich dagegen um so etwas wie "Seriosität", ließ daher Sprache und Sprechblasen weg. Außerdem synchronisierte man den Chef vom Welt Kinderland mit einer erwachsenen Stimme - was im Ergebnis aber ausgesprochen skurril wirkt. Insgesamt wurde der Schnitt der deutschen Fassung teilweise stark gerafft, was zwar die (ohnehin recht hanebüchene) Story weniger nachvollziehbar, den Film aber ein ganzes Stück rasanter macht. Da der Film doch ziemlich offensichtlich an ein jugendliches Publikum gerichtet war (die Welt-Kinderland Monsterpark-Thematik), erstaunt, dass er teils ziemlich blutig ist. Gigans Bauchkreissäge läßt bei Anguilas das rote Blut spritzen und auch Godzilla wird im Verlaufe der Gefechte kräftig zur Ader gelassen. Insgesamt trübt dies aber nicht im geringsten den Fun-Faktor.

Frankensteins Höllenbrut ist der ideale Monster-Party-Film, ein Film ohne viel Sinn und Verstand, der einfach nur Spaß macht. Ein Monster-Spektakel allererster Güte! All jenen, die Godzilla erst durch die TV-Ausstrahlungen in den Privaten erleben konnten, dürfte der Film übrigens als "Godzilla und die Riesenkäfer" ein Begriff sein.
Darsteller:
Hiroshi Ishikawa (Gengo Kotaka), Yuriko Hishimi (Tomoko Tomoe), Minoru Takashima (Shosaku Takasugi), Tomoko Umeda (Machiko Shima), Toshiaki Nishizawa (Kubota, Chef von Welt-Kinderland), Zan Fujita (Fumio Sudo), Kunio Murai (Takashi Shima), Gen Shimizu (Kommandant der Selbstverteidigungstruppen), Haruo Nakajima (Godzilla), Kenpachiro Satsuma (Gigan), Koetsu Omiya (Anguilas), Kanta Ina (King Ghidorah)

Werbeslogans:
• Gigantisch, phantastisch - einfach Superklasse!
• Die neueste Superschau des Grusel-Kinos aus Japan
• Das ist das Höchste! Massen-Duell der Giganten - wer wird die Erde beherrschen?

 

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